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SRC Capital‘s Special Edition of Reports: Battery Metals

1.            Herr Tretter, Sie sind Manager des Structured Solutions Next Generation Resources Fonds. Welche Strategie verfolgen Sie dabei und was bildet der Fonds konkret ab?

Der Fonds wurde bereits 2010 aufgelegt und investiert in Unternehmen, welche vom Erfolg der Elektromobilität und damit von der exponentiell steigenden Nachfrage für Batteriemetalle profitieren. War der Fonds anfänglich als passiver Indexfonds auf Lithiumunternehmen beschränkt, so investiert der Fonds seit 3 Jahren aktiv auch in andere Batteriemetalle wie beispielsweise Kobalt oder Grafit. Der Strategiewandel ist bislang von Erfolg gekrönt und der Fonds konnte in 2016 und 2017 jeweils den Lipper Fund Award für den besten Fonds der vergangenen 3 Jahre im Bereich der Rohstoffe für sich gewinnen. Wir glauben, dass wir uns erst am Anfang eines neuen Zyklus befinden und die Nachfrage nach Energierohstoffen noch bis mindestens 2025 deutlich ansteigen wird. Neben Lithium dürfte auch die Nachfrage nach Kobalt, Grafit, Nickel oder auch Zink in den kommenden Jahren deutlich ansteigen und der Fonds bietet unseren Investoren eine gute Möglichkeit am Boom für Lithiumbatterien zu profitieren.

2.            Ist ein derartiger Fonds, der auf relativ marktenge Nischen-Rohstoffe fokussiert ist, nicht zu spezialisiert und damit zu risikobehaftet?

Ja und nein. Wir glauben, dass die Spezialisierung einer der Faktoren für unseren Erfolg ist. Der Lithiumsektor ist sehr speziell und es bedarf erheblicher Erfahrung und einer sehr intensiven Due Dilligence um die künftig erfolgreichen Unternehmen herauszufiltern. Da jedes Lithiumprojekt einzigartig ist, bedarf es gerade für Lithiumunternehmen einer weitaus intensiveren Due Dilligence als beispielsweise für einen Gold oder Kupferproduzenten.

Durch die Spezialisierung des Fonds ist allerdings auch die Volatilität des Fonds höher. Der Fonds kann einer Korrektur wie beispielsweise in den ersten Monaten diesen Jahres nicht so einfach entgehen, da auch gute Lithiumunternehmen in einer Korrektur zunächst an Wert verlieren. Wir sehen die Chancen durch die Spezialisierung des Fonds dennoch als deutlich größer an und der Fonds ist in erster Linie für Investoren gedacht, welche an den langfristigen Erfolg von Elektroautos glauben und von diesem Trend profitieren wollen. Wir haben unser Universum bereits durch die Aufnahme von Unternehmen aus dem Grafit, Kobalt oder Nickel Sektor erweitert und damit das Klumpen-Risiko erheblich reduziert, werden unsere Spezialisierung auf Batteriemetalle allerdings beibehalten.

So besitzt beispielsweise Kobalt in der Verwendung als Kathode einige überlegene Eigenschaften, wie eine schnellere Wiederaufladung der Batterie. Dies wird derzeit von den Batterieherstellern allerdings nicht in vollem Umfang genutzt, da der größte Teil der weltweiten Produktion aus dem Kongo stammt und damit keine verlässliche Rohstoffquelle darstellt. Zudem sind die Abbaubedingungen im Kongo als äußerst kritisch zu betrachten und nicht nur Investoren, sondern auch Abnehmer meiden diese Produktion. Der Bedarf an verlässlichen Quellen und ethisch und ökologisch sauber abgebautem Kobalt ist enorm und wird ein weiterer Trend in den kommenden Jahren sein. Wir haben den Fonds somit noch etwas breiter aufgestellt und können damit noch stärker diversifizieren. Sollten andere Rohstoffe aufgrund der demographischen Bevölkerungsentwicklung oder ihrer verminderten Exploration interessant werden, kann der Fonds sich jederzeit neu ausrichten. Wenn ein Investor an den Erfolg von Elektroautos oder Powerbanks glaubt, steht er vor der Wahl, Aktien von ein oder zwei Unternehmen aus dem Sektor zu kaufen oder eben einen spezialisierten Fonds. Aufgrund der Spezifikationen des Sektors sollten Anleger diversifizierte Fonds oder Zertifikate einem Direktinvestment vorziehen, um das Einzelaktienrisiko weitgehend zu minimieren.

3.            Welche Rohstoffe – neben Lithium und Graphit – sehen Sie aktuell zusätzlich als wichtig für die Elektrorevolution an? – Welche davon sind als „kritisch“ anzusehen, also für die kommenden Jahre als besonders knapp verfügbar.

Wir sehen derzeit massive Entwicklungen und Veränderungen bei der Produktion von Lithiumbatterien. Die Batterien werden in den kommenden Jahren deutlich leistungsstärker, leichter und schneller wiederaufladbar werden. Hierfür wird es auch zu Veränderungen bei den zur Herstellung dieser Batterien benötigten Metalle kommen. In unseren Gesprächen mit den großen Batterieherstellern wurde uns allerdings immer wieder versichert, dass auf dem Weg zur letztendlich optimalen Batterie – einer Solid State Batterie ohne Flüssigkeiten innerhalb der Batterie noch viele Jahre vergehen werden und sich insbesondere der Anteil an Lithium kaum verändern wird. Jedoch wird bereits in den kommenden Jahren deutlich mehr Nickel in den Batterien verbaut werden zulasten von Kobalt oder Grafit. Grundsätzlich werden wir in den kommenden 5 Jahren bei allen Batteriemetallen Engpässe sehen. Am kritischsten sehen wir den Engpass bei Lithium, da hier auch auf Sicht der kommenden 5 bis 8 Jahre keine Lösung in Sicht ist. Graphit ist kritisch, einige wenige Projekte sollten die Nachfrage allerdings bedienen können. Es kommt hier also auch darauf an als Erster in Produktion zu gehen. Kobalt ist kritisch, da es nur in geringen Mengen außerhalb des Kongos abgebaut wird und die Batteriehersteller dringend auf Alternativen aus politisch stabilen Regionen angewiesen sind. Durch die sich abzeichnende steigende Nutzung von Nickel in Batterien wird es auch bei Nickel zu Produktionsengpässen kommen und wir sehen hier erheblichen Bedarf an neuen Projekten. Bei Nickel sind in erster Linie die enormen Anfangsinvestitionen für eine neue Mine kritisch. Der Anreiz neue Projekte für Mrd. an USD in Produktion zu bringen war in den vergangenen Jahren aufgrund der sinkenden Nickelpreise nicht vorhanden und jetzt steigt zwar das Interesse an neuen Projekten wieder an, allerdings benötigen diese Projekte auch einige Jahre um in Produktion gebracht werden zu können. Wir warten für Nickel Engpässe über die kommenden 5 Jahre bevor sich die Situation wieder entspannen sollte.

Für stationäre Energiespeicher wird Vanadium in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen und wir benötigen einige neue Projekte um die Nachfrage in den kommenden Jahren bedienen zu können. Vanadium ist hierbei ähnlich der Situation bei Grafit. Es wird für die Unternehmen in erster Linie darauf ankommen als Erster in Produktion zu gehen, da die Nachfrage zwar dringend auf neue Projekte angewiesen ist, einige wenige neue Projekte die zusätzliche Nachfrage allerdings bedienen können sollten.

4.            Wo liegen im Moment die Hauptabbaugebiete für Lithium und Kobalt und welche konnten noch hinzukommen? Bestehen aktuell politische, umwelttechnische oder ähnliche Einschränkungen in diesen Regionen, die zu zukünftigen Lieferengpässen führen könnten? 

Seit diesem Jahr ist Australien der weltgrößte Lithiumproduzent und wir sehen in Australien auch weiterhin Potential die Produktion aus hard rock Projekten weiter auszubauen. Traditionell stammt der Großteil der Lithiumproduktion aus dem Länderdreieck Chile, Argentinien und Bolivien, da aufgrund des niedrigen Lithiumpreises insbesondere die Produktion aus den Salzseen günstiger und damit wirtschaftlich rentabel war. Lithiumvorkommen gibt es an sich weltweit und wir werden in der Zukunft verschiedenste Standorte für neue Lithiumproduktionen sehen. Bei Lithium besteht leider bei sämtlichen aktuellen Projekten ein gewisses Risiko. Australien hat sicherlich wenige politische Risiken, allerdings bauen die Lithiumunternehmen derzeit in Australien auch „nur“ Lithiumkonzentrat ab, welches anschließend in Raffinerien in China zu Lithiumhydroxid oder Lithiumcarbonate für die Batteriehersteller umgewandelt wird. Die Abhängigkeit von China ist hier leider nicht von der Hand zu weisen und stellt ein gewisses Risiko dar. In Südamerika und hier insbesondere in Argentinien stellt die politische und wirtschaftliche Zuverlässigkeit traditionell ein Problem dar. Aktuell ist die immense Inflation und die enorme Währungsabwertung des Peso für die Lithiumproduzenten zwar sehr positiv, da die meisten Kosten in der schwachen Landeswährung anfallen, das Lithium allerdings in USD verkauft werden kann. Allerdings haben wir aus der Historie gelernt, dass derartige Extremszenarios nie gut enden und wir rechnen mit zusätzlichen Steuern und Abgaben für sämtliche exportierenden Unternehmen, hoffen aber, dass das Land nicht rückfällig wird und den eingeschlagenen Weg der Öffnung des Marktes für ausländische Unternehmen und Investoren weitergeht.

Kobalt wird in erster Linie als Beiprodukt aus der Kupferproduktion gewonnen und leider stammt ein Großteil der Produktion aus der demokratischen Republik Kongo. Der Kongo ist in erster Linie für seine nicht vorhandenen Arbeits- und Sicherheitsstandards, Kinderarbeit sowie seine politische Instabilität bekannt, so dass man als Investor nicht darum herumkommt den Kongo zu meiden. Die Industrie und auch wir Investoren sind daher auf der Suche nach Kobaltprojekten außerhalb des Kongos, welche zu kostendeckenden Preisen abgebaut werden können. Ich bin mir sicher, dass Batteriehersteller und auch Autobauer bereit wären, eine Prämie zu bezahlen für ethisch und ökologisch abgebautes Kobalt.

Grundsätzlich glaube ich, dass in Zukunft Kobalt auch in Nordamerika oder in Südamerika zu vernünftigen Preisen abgebaut werden kann und sehe hier erhebliches Potential für Abnahmeverträge oder Joint Ventures mit der Automobilindustrie für die ersten neuen Produzenten.

Bei Lithium gehe ich davon aus, dass die Anzahl der Hard Rock Projekte aufgrund der gestiegenen Lithiumpreise zunehmen wird und sich die Produktion stärker weltweit verteilen wird. Hauptabbaugebiete werden weiterhin Südamerika und Australien bleiben.

5.            So genannte Megafactories, also große Produktionsstätten von Lithium-Ionen-Akkus schießen momentan wie Pilze aus dem Boden. Gibt es für diese Produktionskapazitäten bereits genügend Rohmaterial zur Verarbeitung?

Die Gigafactories sind der Schlüssel beziehungsweise der Motor für die Lithiumnachfrage und spielen eine entscheidende Rolle. Alleine die Gigafabrik von Tesla wird die weltweite Produktion von Lithiumbatterien verdoppeln. Elon Musk hat bereits den Bau von 5 weiteren Gigafabriken in Aussicht gestellt. Aber nicht nur Tesla, auch BYD, Foxconn, LG oder auch Daimler bauen neue Gigafabriken und investieren Milliarden US$ in den Aus- und Aufbau neuer Batterieproduktionen. Die Produktion wird sich bis 2020 auf mindestens 87 GWh verdreifachen. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Batterien für künftige Elektroautos, sondern insbesondere auch um die dezentrale Speicherung von regenerativen Energien mit Batterien.

Wie bereits erwähnt spielt der Lithiumpreis für die Kosten bei der Batterieherstellung eine eher geringe Rolle, so dass es in erster Linie um die Verfügbarkeit von Lithium geht. Die Gigafactories wollen sicherlich nicht ihre Produktion einstellen, weil zeitweise nicht genügend Lithium vorhanden ist. Der Lithiummarkt hat derzeit daher etwas von einem Wettlauf gegen die Zeit. Es gibt weltweit sicherlich genügend Lithiumressourcen, die massive Ausweitung der Produktion von Lithiumbatterien und damit die Nachfrage nach Lithium in den kommenden Jahren stellt die Minenunternehmen, welche in den vergangenen Jahren aufgrund der allgemeinen Krise im Minensektor kaum investiert haben, allerdings vor erhebliche Probleme.

Die Frage für den Lithiumsektor in den kommenden Jahren lautet daher nicht: „Wie hoch ist der Lithiumpreis, sondern woher bekomme ich das Lithium und wie ist die Verfügbarkeit“.

Lithium ist sicherlich der kritischste Faktor, da es nicht substituiert werden kann. Aber auch die Versorgung mit Kobalt, Grafit oder Nickel ist kritisch und bei weitem nicht gesichert. Es sind massive Investitionen für die Entdeckung und Entwicklung neuer Lagerstätten von Nöten und es wird bei allen genannten Rohstoffen zumindest für eine gewisse Zeit einen Engpass geben. Die stetig weiter steigenden Investitionen in neue Gigafactories verschlimmern hier sicherlich die Situation noch in den kommenden Jahren und wir rechnen nicht vor 2025 mit einer Entspannung bei der Rohstoffversorgung.

6.            In den vergangenen 10 Jahren konnten immer mal wieder Blasenbildungen bei so genannten „Trend-Rohstoffen“ beobachtet werden. Man erinnere sich nur einmal an die Uranblase sowie den Hype um Seltene Erden, Graphit & Co. Warum sollte dies bei Rohstoffen für die Herstellung von Akkus anders sein?

Hypes sind für die Anleger nicht unbedingt negativ. Wichtig ist nur, diese frühzeitig zu erkennen und auch rechtzeitig wieder aus diesen Märkten auszusteigen. Bei allen drei angesprochenen „Hypes“ war es jedes Mal ein Hype unter den Anlegern, welcher allerdings keine steigende Nachfrage seitens der Industrie als Grundlage hatte. Ja, bei Uran gab es eine steigende Nachfrage, bis zu den schlimmen Ereignissen in Fukushima. Danach allerdings traten die Kernkraftwerksbetreiber in Japan als Verkäufer anstatt als Käufer auf und waren der Hauptgrund für die fallenden Uranpreise. Bei Seltenen Erden gab es nie einen Engpass bei der Produktion der Rohstoffe, sondern bei deren Verarbeitung in den chinesischen Raffinerien. Und bei Grafit ist es einfach das Problem, dass die Nachfrage zwar analog zur Nachfrage nach Lithium ansteigt, es aber möglich ist Grafit auch künstlich herzustellen. Des Weiteren ist es selbst für „Experten“ schwierig einzuschätzen welches Rohstoffprojekt wirklich die richtige Qualität für den Endabnehmer, sprich den Batteriehersteller besitzt.

Bei Lithium sieht die fundamentale Situation gänzlich anders aus. Der Umstieg auf Elektroautos und regenerative Energieträger und damit eine dezentrale Speicherung von Energie ist ohne Lithium-Ionen-Batterien nicht möglich. Das ist auch sehr gut an den massiven Investitionen seitens der Industrie in neue Batteriefabriken erkennbar, welche allesamt Lithium benötigen werden. Da Lithium zwar mengenmäßig einen erheblichen Teil einer Batterie ausmacht, aber lediglich für etwa 4-5% der Kosten einer Batterie verantwortlich ist, ist der Lithiumpreis letztendlich unbedeutend für die Herstellung der Lithium-Ionen-Batterien. Es geht lediglich um die ausreichende Versorgung mit Lithium. Und diese darf in Anbetracht der massiven Investitionen in neue Batterieproduktionsanlagen definitiv bezweifelt werden. Bis 2025 werden mindestens 1.000.000 Tonnen Lithium benötigt werden. Dies entspricht dem vierfachen der aktuellen Produktion von etwa 250.000 Tonnen Lithium. Selbst bei optimistischer Betrachtung wird es nicht gelingen 40 bis 50 neue Projekte in 7 Jahren in Produktion zu bringen.

Zusätzlich sehen wir erhebliche weitere Probleme auf den Sektor zukommen. So wurde bekannt, dass es auf absehbare Zeit keine neuen Wasserlizenzen mehr für die Atacama Wüste geben soll. Die Atacama Wüste ist derzeit der weltgrößte Lithiumproduzent und es gab große Pläne die derzeitige Produktion erheblich auszuweiten. Diese Pläne dürfte vorerst vom Tisch sein. Auch die wirtschaftlichen Probleme in Argentinien steigern die Unsicherheit und zu guter Letzt gab es in den vergangenen beiden Jahren in Chile und in Argentinien Wetterkapriolen, welche zu Einbußen bei der Produktion sorgten. Wir sehen derzeit nicht die Möglichkeit Lithium auch nur annähernd in dem Maße zu gewinnen wie es für die massiven Expansionen der Lithiumbatteriefabriken notwendig wäre und sehen derzeit keinen Hype im Lithiumsektor, sondern eine mittelfristig sehr stark ansteigende Nachfrage bei gleichzeitig nur geringem Potential die Produktion auszuweiten.

7.            Herr Tretter, kommen wir noch einmal zu Ihrem Fonds zurück. Welches sind die größten Einzelpositionen in Ihrem Fonds und warum? 

Generell verfolgen wir – auch mit unserem globalen Mining Fonds – sehr stark den Lebenszyklus von Rohstofffirmen und sehen das mit Abstand beste Chance-Risiko Verhältnis bei den Juniorunternehmen, welche gerade in Produktion gegangen sind, oder aber in naher Zukunft in Produktion gehen werden. Dies sind die Unternehmen, welche die größten Risiken bereits erfolgreich überwunden haben und die potenziellen Übernahmeziele der großen Majors darstellen. Daher sind neben den etablierten großen Produzenten insbesondere Lithium Americas und Kidman Resources als die kommenden Produzenten übergewichtet. Während Lithium Americas unmittelbar vor dem Produktionsbeginn auf dem Chaucari-Olaroz Projekt in Argentinien steht, besitzt Kidman ein Joint Venture mit dem Lithiumgiganten SQM in Westaustralien. Das Mt. Holland Lithium Projekt zählt sicherlich zu den aussichtsreichsten hard rock Projekten im Lithiumsektor.

8.            Welche Unternehmen aus der zweiten Reihe könnten aufgrund ihrer Vorkommen, ihrer Lage, ihres Managements oder weiterer Gründe zusätzlich für Investoren interessant sein? 

Wir sehen nach der Korrektur in den vergangenen Monaten wieder sehr gute Einstiegskurse und sehen einige interessante Unternehmen, welche aufgrund der Projekte, der Managementteams oder im besten Fall von beidem für uns derzeit sehr attraktiv sind.

Ein weiteres der Unternehmen, bei welchem wir erhebliches Potential sehen ist Standard Lithium, einem noch ziemlich jungen Lithiumunternehmen, welches neben weiteren Projekten insbesondere durch ein Joint Venture mit Lanxess in Arkansas für viel Aufsehen gesorgt hat. Das Unternehmen versucht aus alten Ölquellen – welche neben Öl auch jede Menge Lithium mit sich führen – das vorhandene Lithium preisgünstig zu fördern und arbeitet hier bereits an der Pilotanlage. Auch mit der Unterstützung des deutschen Chemieriesen dürfte Standard Lithium der erste signifikante Lithiumproduzent in Amerika werden. Wir sehen erhebliches Potential und erwarten nach der erfolgreichen Demonstration der Pilotanlage einen Übernahmewettkampf um dieses noch junge Unternehmen.

Ein weiteres interessantes Projekt, welches noch nicht auf dem Radarschirm der meisten Investoren ist Jackpot in Ontario von Infinite Lithium. Das Projekt bietet ausgezeichnetes Potential in einem politisch stabilen Umfeld und durfte im kommenden Aufwärtstrend im Lithiumsektor sicherlich Beachtung finden.