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Lithium-Fonds mit erweitertem Anlageuniversum und neuem Namen

Kurs des Rohstofffonds 2016 mehr als verdoppelt

 Luxemburg/Zürich, 8. März 2017 Von der Heydt Invest und Commodity Capital erweitern das Anlageuniversum des erfolgreichen Structured Solutions Lithium Index Strategie Fonds (WKN HAFX4V) und ändern den Namen zum 1. März 2017 in „Structured Solutions Next Generation Resources“. Künftig investiert der Fonds neben Lithium auch in weitere, insbesondere zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien benötigte Rohstoffe wie Grafit, Magnesium oder Kobalt. Die grundsätzliche Investitionsstrategie hat sich bewährt und bleibt bestehen. Für 2017 erwartet das Fondsmanagement eine ähnliche Performance wie im vergangenen Kalenderjahr (+ 127,4 Prozent).

Von der Heydt Invest und Commodity Capital erweitern das Anlageuniversum des erfolgreichen UCITS Publikumsfonds „Structured Solutions Lithium Index Strategie“ (WKN HAFX4V) zum 1. März 2017 um Unternehmen, welche so genannte „Next Generation“-Rohstoffe fördern. Entsprechend wurde der Fonds in „Structured Solutions Next Generation Resources“ umbenannt.

Nachdem die Marktwerte der Lithiumunternehmen im letzten Jahr aufgrund der weltweit stark wachsenden Nachfrage nach Lithium immens zulegten, wurden viele der produzierenden Unternehmen durch Autobauer oder andere große Industrieunternehmen übernommen. Im Vordergrund dieser Übernahmen stand selten die Produktivität oder die langfristige Wirtschaftlichkeit der Lithiumproduzenten, sondern häufig eine strategische Beteiligung zur Sicherung der Rohstoffe. Dies schränkte das Investmentuniversum des Structured Solutions Lithium Index Strategie Fonds massiv ein.

Um die überdurchschnittliche Performance fortzuschreiben, setzt das Fondsmanagement weiterhin auf den Rohstoff Lithium, wird jedoch weitere zukunftsträchtige Rohstoffe ergänzen. Aktuelle Beispiele sind Grafit oder Magnesium, welche ebenfalls zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien benötigt werden, bislang allerdings weniger im Fokus standen. Auch hier droht aktuell ein Nachfrageengpass und besteht somit großes Kurspotenzial für die Produzenten.

Ein weiterer sehr interessanter Rohstoff ist Kobalt, welches z.B. für die Anode einer Lithium-Ionen-Batterie benötigt wird und für einen deutlich schnelleren Ladevorgang sorgt. Derzeit kommen rund 60 Prozent des weltweit verfügbaren Kobalts aus der Demokratischen Republik Kongo. Doch aufgrund der katastrophalen Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und einem eklatanten Mangel an Rechtssicherheit boykottieren die meisten Batteriehersteller Minen in dem afrikanischen Staat. In der Folge ist der Kobalt-Preis stark gestiegen. Davon profitieren nachhaltige Minenunternehmen mit neuen Ressourcen in stabilen Ländern, welche derzeit in Produktion gebracht und den entstandenen Engpass teilweise kompensieren werden.

„Es gibt immer wieder Rohstoffe, die für neue Technologien oder aufgrund demografischer Entwicklungen verstärkt benötigt werden, über einen gewissen Zeitraum sehr spannend sind und regelrecht gehypt werden. Oder andere die aufgrund von zu geringer Exploration oder stark steigender Nachfrage vorrübergehend nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen“, so Tobias Tretter, Fondsmanager der Commodity Capital AG und verantwortlich für die finalen Investmententscheidungen. „Wie beim Lithium können sich die Rohstoffpreise daher stark verteuern und auch die Aktienkurse der Rohstoffproduzenten einen immensen Anstieg verzeichnen.“

Die grundlegende Anlagestrategie, auf Investitionen in mittelgroße Produzenten mit einem nachhaltigen Ansatz zu setzen, wird weiter bestehen bleiben. Darüber hinaus besucht das Fondsmanagement um Tobias Tretter die Minenunternehmen vor Ort. „Nur so ist es möglich, gut wirtschaftende, nachhaltig arbeitende Unternehmen von Umweltsündern oder auch Ausbeutern zu separieren,“ so Abid Mukhtar, Fondsmanager aus dem Team Nordamerika der Commodity Capital AG.

Die weitere Performance des Structured Solutions Next Generation Resources Fonds erwartet das Fondsmanagement nach den wichtigen Änderungen ähnlich fulminant wie bereits im letzten Kalenderjahr, in dem der Fonds 127,4 Prozent zulegen konnte.