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SJB | Korschenbroich, 12.04.2018. Der WMP I – Resource Income Fund (WKN A2AT4F, ISIN LU1510784512) zeigte im Berichtsmonat März eine leichte Abwärtstendenz, die überwiegend aus negativen Währungseffekten resultierte. Der Fonds verfolgt weiterhin seine Strategie, in renditestarke globale Bonds von Rohstoffunternehmen anzulegen, die Erträge von bis zu 6,0 Prozent p.a. bieten  können. FondsManager Tobias Tretter von Commodity Capital berichtet in seinem Monatsreport für März, was sich im Portfolio des Hochzinsanleihenfonds getan hat und wie die weitere Entwicklung im High-Yield- und Rohstoffsektor einzuschätzen ist.

Im Berichtsmonat März bewegte der Fonds sich weiterhin seitwärts mit leichter Abwärtstendenz. Dies resultiert vor allem aus den Währungsverlusten, die der Fonds verkraften musste. Wir setzen aufgrund der angespannten Lage im Rohstoffsektor derzeit weiter auf multinationale Rohstoffproduzenten mit einem hervorragenden Rendite-/Risiko- Verhältnis und erwarten die ersten spannenden Neuemissionen von Rohstoffanleihen in den nächsten Wochen.

Der Abwärtstrend der Aktiengesellschaften versetzte leider auch die Anleihen in ein leichtes Minus. Grundsätzlich befindet sich der Rohstoffmarkt weiterhin in einer schwierigen Situation. Viele alte Minen laufen aus und müssen durch neue ersetzt werden. Aufgrund der Krise der Rohstoffaktien in den vergangenen Jahren stehen den Unternehmen allerdings bei weitem nicht genügend finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung. Alternative Finanzierungsmethoden sind daher essentiell und gewinnen in der Minenindustrie immer mehr an Bedeutung.

Der Bondsektor wird für die Rohstoffindustrie über die kommenden Jahre deutlich an Bedeutung gewinnen und bei aktuell rekordhohen Margen sind auch zweistellige Coupons für die Unternehmen leicht zurückzubezahlen und deutlich „günstiger“ als sehr verwässernde Aktienfinanzierungen.

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