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SJB | Korschenbroich, 29.03.2018. Die Korrektur im Lithiumsektor hielt auch im Februar an – in der Konsequenz setzte der Structured Solutions – Next Generation Resources Fund (WKN HAFX4V) seine Konsolidierungsbewegung fort. Rohstoffexperte Tobias Tretter von Commodity Capital  nennt in seinem Monatsreport für Februar die Hintergründe der jüngsten Kursentwicklungen und fasst für alle Investoren der SJB FondsStrategie SJB Surplus Z7+ die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Lithiumsektor zusammen.

Die Korrektur im Lithiumsektor hielt auch im Februar an. Hauptgrund für die negative Entwicklung der Lithiumaktien ist weiterhin die Unsicherheit hinsichtlich der Einigung zwischen der chilenischen Regierung und SQM in Bezug auf eine mögliche Ausweitung der Produktion auf bis zu 180.000 Tonnen Lithium aus dem Salar de Atacama. Wir gehen weiterhin davon aus, dass es nicht zu einer Ausweitung der Produktion kommen wird. Die benötigten Umweltgenehmigungen, die für eine Produktionsausweitung notwenigen Wasserressourcen und die immense Investition von mehreren Mrd. USD macht es für SQM kaum attraktiv eine Produktionsausweitung anzustreben. Hinzu kommen die künftig deutlich höheren Abgaben für SQM, welche den Atacama Salzsee von einem der günstigsten Produktionsstandorte zu einem der teuersten Produktionsstandorte werden lässt. Wir sehen die derzeitige Verunsicherung als erstklassige Möglichkeit unsere Cashposition abzubauen und von der Überreaktion im Markt zu profitieren. Langfristig dürfte die aktuelle kurzfristige Verunsicherung die Versorgung der Wirtschaft mit Lithium weiterhin verschlechtern, da sich die dringend benötigten Investments in neue Projekte weiter verzögern.

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