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Der Boom der Elektromobilität verhalf dem Lithiumsektor zu einer deutlich gestiegenen Aufmerksamkeit seitens der Investoren und die Aktien sorgten für Freude in den Depots der Anleger.

Seit Beginn des Jahres korrigiert der Sektor allerdings und das Sentiment hat sich von extrem euphorisch zu extrem pessimistisch gewandelt. Viele Investoren sind derzeit verunsichert und es geistern viele falsche Informationen bzw. „Prognosen“ umher.

Die Korrektur des Lithiumsektors setzte ein, als SQM das neue Abkommen mit der chilenischen Regierung bekannt gab. Hiernach wäre es SQM theoretisch erlaubt die Produktion aus dem Salar de Atacama ausgehend von den aktuell produzierten 50.000 Tonnen Lithium zu vervielfachen. Dies führte dazu, dass JP Morgen einen sehr negativen Report veröffentlichte in welchem man einen Preisrutsch auf bis zu 7.000 USD je Tonne Lithium prognostizierte. Wir konnten uns erst kürzlich auf der wichtigsten Messe für den Lithiumsektor davon überzeugen, dass SQM keinerlei Pläne verfolgt die Produktion so massiv auszuweiten. SQM denkt aktuell darüber nach die Produktion bis 2023 auf 100.000 Tonnen zu verdoppeln. Wir sehen selbst dieses Vorhaben aufgrund der Gegebenheiten in der Atacama Wüste als sehr ambitioniert an. In einem Markt, in welchem sich die weltweite Nachfrage von 240.000 Tonnen in diesem Jahr auf über 1 Mio. Tonnen Lithium in 2025 mindestens verfünffachen wird, wäre es allerdings dringend notwendig und mehr als wünschenswert sollte SQM eine Verdoppelung der Produktion gelingen.

 

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