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Dass die Börse seit jeher zu Unter- und Übertreibungen neigt, ist gemeinhin bekannt. Welch groteske Züge das Ganze aber annehmen kann, schildern wir Ihnen nachfolgend. Kürzlich hat der Fahrdienstvermittler Uber den Gang an die Börse gewagt. Obwohl das Unternehmen im 2018 einen Verlust von USD 1.8 Mrd. einfuhr und in der nahen Zukunft keine Verbesserung erwartet, konnten 180 Mio. Aktien zu USD 45 je Aktie platziert wer- den. Die Anleger pumpten USD 8.1 Mrd. in Uber. Demgegenüber gingen in den vergan- genen fünf Jahren total rund 40 Minenunternehmen an die Börse. Alle zusammen konn- ten zum Zeitpunkt des Börsengangs aber nur bescheidene USD 389 Mio. organisieren.

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